Mardi 12 février 2008
Lob des Raschelns
Ein Tag auf dem Treidelweg
Kanal von Nantes bis Brest
I
Willensdämmerung
Nach und nach
Drängt die eigenwillige Morgendämmerung
Unseren Schritten die Sonne auf.
In Erde, Luft und Wasser kreuzen sich unsere Hände
Die Seidenfäden, die freien Flügel entspannen sich, schaudern
Das unendliche Klein vereinigt sich mit der Erneuerung des Himmels
Still wandeln wir, die Freude im Herzen
Unsere Gewissen erwachen zum Leben
Das Leben, das wir schaffen
Teil der Schönheit inmitten in der Welten
II
Liebesgeflüster
Unsere Herzen werden vernünftig im Tau
Himmlische Liebesworte
Gesammelt auf dem Nachtschleier.
III
Geistige Erhebung
Das taugesättigte Gras reckt sich auf, regt zur Verwandlung an
Der durchdringende Geist des Lichtes
Erhebt mit seinem Gesang das Flüstern des Lebenden
IV
Schönheit des Tagesmitte
Voller Sonnenschein auf die nahrhaften Tänze am Ufer
Subtiles Gleichgewicht des Nehmens und des Gebens
Im Ausbruch des Pistills
Rollen sich Pollen, Düfte, unte Sprachen zusammen
Die Harmonie erscheint für die Zukunft
V
Ewige Neuschöpfung der Welt
Die Erneuerung liest man im Reiz der Vereinigungen
In der Plastik der Körper
In den Bünden zwischen den Wesen
Die schräge Helle zeigt die geduldige Arbeit der Zeit an.
VI
Gedankenvereinigung
Der Friede des Kosmos lässt sich auf den Fluß herab
Das Atmen der Erde vereinigt sich mit unserem
Unser innerer Blick erglänzet aus einer neuen Liebesanschauung.
VII
Tanz der Welten
Weggezogen im Lauf des Himmellichtes
Und der Jahreszeiten der Erde
Unsere mit Stillen und Festen skandierten Gedanken
WerdenSinn dem Tage geben.
Textes de Sylvie LE
TROUIT Traduits par Elke KRÄMER & Vincent
LECOMTE
par Syl*
publié dans :
poésie en langue allemande
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